Ein Plädoyer für die Flüchtigkeit

Flüchtigkeit lenkt mit Dringlichkeit als auch Sanftheit den Fokus auf Bewegung, Raum und Zeit. Sie sucht den Rhythmus und die Augenblicke. Dabei berührt sie voll spielerischer Leichtigkeit, Heiterkeit und Lust – gepaart mit wohliger Melancholie. Mit ihrer Ungewissheit vermag sie Offenheit und Kreativität zu wecken und Übergänge zu schaffen.

Ein Flirt mit der F…lüchtigkeit… fühlt sich an wie Zuhause… umherschweifen und verwehen, finden und verlieren, auf- und abtauchen, kondensieren und verdunsten…

Visuelle Momente und Gesten produzieren Monumente, die mit der Tendenz zum Verschwinden liebäugeln, aber nicht als das Verlorene konturiert sind. Zeitweiliger Fokus und Ablenkung. Kurze Dimension und Veränderung. Das Sein zeigt den Schein, die Erscheinung auch die Idee, der Körper auch die Seele, die Vernunft auch die Sinnlichkeit. Diese unvollständige und inkonsistente Einzigartigkeit kann wertgeschätzt, geachtet und geehrt werden < Mo(nu)mente.

Man muß sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet.
Paul Cézanne

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